Beschreibung
Wolfgang Petrovsky: Aufrecht (1990)
mehrfarbige Serigraphie auf Karton
Format: 84 x 59,4 cm
Auflage: 50 + X + 10 E.A. nummerierte und signierte Exemplare
→ Dieses Motiv ist auch als Postkarte erhältlich.
Über Wolfgang Petrovsky
Der deutsche Maler, Grafiker und Installationskünstler Wolfgang Petrovsky wurde am 4. Juni 1947 in Hainsberg (heute Freital) geboren. Sein Werk setzt sich intensiv mit deutscher Geschichte, politischer Erinnerungskultur und gesellschaftlichen Brüchen auseinander, wobei die Grafik das tragende Medium darstellt.
Petrovsky studierte an der Karl-Marx-Universität Leipzig. Seine grafischen Blätter, vor allem Materialdrucke, Collagen und Übermalungen, nutzen vorgefundenes dokumentarisches Material wie historische Fotografien, Briefe und Zeitungsausschnitte. Durch die grafische Schichtung und Verfremdung dieser historischen Zeugnisse legt er verborgene ideologische Mechanismen offen. Seine sachlich-kritischen Arbeiten bewegen sich im Grenzbereich zwischen Archivierung und bildnerischer Konstruktion. Er lebt in Freital.
Über das Werkformat
Grafik
Großformatige Drucke auf hochwertigen Papieren und in besonderen Druckverfahren (z.B. Serigraphien, Lithographien, Fotoabzüge usw.). Von einigen Grafikmappen bieten wir auch Einzelblätter an. Genaueres entnehmen Sie bitte den Werkbeschreibungen beim einzelnen Produkt.
Grafikmappe: Für Oskar Lafontaine
Die Idee zur Grafik und Plakatserie FÜR OSKAR Lafontaine entstand im Februar 1990. Ursprünglich war nur eine Ausstellung mit etwa zwanzig Arbeiten geplant. Da aber fast alle für dieses Projekt angesprochenen Künstlerinnen und Künstler spontan zusagten, sind es nun über drei Dutzend geworden. Auf diese Weise ist ein recht guter Überblick über die gegenwärtige Kunstszene zustande gekommen. Das auch deshalb, weil niemand der Versuchung erlegen ist, traditionelle Wahlplakate zu entwerfen, sondern jeder seiner Arbeitsweise treu geblieben ist. Wie leicht zu erkennen, wurde nicht versucht, nur einer bestimmten Richtung in der Kunst, sondern dem Prinzip Vielfalt zu folgen, ohne den anfechtbaren Regeln der Ausgewogenheit zu erliegen.





