Grafik, 1990

Rolf Schneider:
Arche

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Blatt aus Grafikmappe »Für Oskar Lafontaine«
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Beschreibung

Rolf Schneider. Arche (1990)

zweifarbige Originallithographie

Format: 84 x 59,4 cm

Auflage: 50 + X + 10 E.A. nummerierte und signierte Exemplare

Über Rolf Schneider

Der deutsche Bildhauer, Objektkünstler und Grafiker Rolf Schneider wurde 1948 in Heidelberg geboren und starb 2006. Er verstand sich als Grenzüberschreiter, der intensiv den internationalen Austausch suchte. Ein wesentlicher Teil seines konzeptionellen Werkes umfasste Zeichnungen, Materialgrafiken und ortsspezifische Installationen.

Seine grafischen Blätter, Zeichnungen und Multiples zeichnen sich durch ein strenges Erforschen von Raumwirkungen aus. Er reduzierte die Bildelemente meist auf klare, rationale Geometrien wie Quadrate, Raster und Linienstrukturen, die oft in harten Farbkontrasten oder auf technischem Grund zueinander stehen. Seine Arbeiten verzichten auf narrative Illustrationen und fokussieren stattdessen die räumliche Dimension flacher Koordinaten. Als Mitglied der Freien Akademie der Künste Mannheim setzte er visuelle Akzente.

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Über das Werkformat

Grafik

Großformatige Drucke auf hochwertigen Papieren und in besonderen Druckverfahren (z.B. Serigraphien, Lithographien, Fotoabzüge usw.). Von einigen Grafikmappen bieten wir auch Einzelblätter an. Genaueres entnehmen Sie bitte den Werkbeschreibungen beim einzelnen Produkt.

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Grafikmappe: Für Oskar Lafontaine

Die Idee zur Grafik und Plakatserie FÜR OSKAR Lafontaine entstand im Februar 1990. Ursprünglich war nur eine Ausstellung mit etwa zwanzig Arbeiten geplant. Da aber fast alle für dieses Projekt angesprochenen Künstlerinnen und Künstler spontan zusagten, sind es nun über drei Dutzend geworden. Auf diese Weise ist ein recht guter Überblick über die gegenwärtige Kunstszene zustande gekommen. Das auch deshalb, weil niemand der Versuchung erlegen ist, traditionelle Wahlplakate zu entwerfen, sondern jeder seiner Arbeitsweise treu geblieben ist. Wie leicht zu erkennen, wurde nicht versucht, nur einer bestimmten Richtung in der Kunst, sondern dem Prinzip Vielfalt zu folgen, ohne den anfechtbaren Regeln der Ausgewogenheit zu erliegen.

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