Beschreibung
Nam June Paik: Bogey and Beuys (1990)
mehrfarbige Serigraphie auf Karton
Format: 84 x 59,4 cm
Auflage: 50 + X + 10 E.A. nummerierte und signierte Exemplare
Vergriffen – Not available
Über Nam June Paik
Der südkoreanisch-amerikanische Künstler Nam June Paik wurde am 20. Juli 1932 in Seoul geboren und starb am 29. Januar 2006 in Miami. Er gilt weltweit als Begründer der Video- und Medienkunst. Seine druckgrafischen Editionen bildeten eine wichtige Reflexionsebene seiner elektronischen Kunst.
Paik studierte Musikwissenschaft in Tokio und München und war Mitglied der Fluxus-Bewegung. In seinen grafischen Arbeiten, meist Radierungen, Siebdrucken und Lithografien, kombinierte er technische Symbole wie Fernsehbildschirme, Rauschen und Schaltpläne mit traditionellen koreanischen Schriftzeichen und handschriftlichen Notizen. Diese Collagen dokumentierten den Übergang von der analogen zur digitalen Kultur in einer sachlichen grafischen Anordnung. Von 1979 bis 1996 lehrte er als Professor an der Kunstakademie Düsseldorf.
Über das Werkformat
Grafik
Großformatige Drucke auf hochwertigen Papieren und in besonderen Druckverfahren (z.B. Serigraphien, Lithographien, Fotoabzüge usw.). Von einigen Grafikmappen bieten wir auch Einzelblätter an. Genaueres entnehmen Sie bitte den Werkbeschreibungen beim einzelnen Produkt.
Grafikmappe: Für Oskar Lafontaine
Die Idee zur Grafik und Plakatserie FÜR OSKAR Lafontaine entstand im Februar 1990. Ursprünglich war nur eine Ausstellung mit etwa zwanzig Arbeiten geplant. Da aber fast alle für dieses Projekt angesprochenen Künstlerinnen und Künstler spontan zusagten, sind es nun über drei Dutzend geworden. Auf diese Weise ist ein recht guter Überblick über die gegenwärtige Kunstszene zustande gekommen. Das auch deshalb, weil niemand der Versuchung erlegen ist, traditionelle Wahlplakate zu entwerfen, sondern jeder seiner Arbeitsweise treu geblieben ist. Wie leicht zu erkennen, wurde nicht versucht, nur einer bestimmten Richtung in der Kunst, sondern dem Prinzip Vielfalt zu folgen, ohne den anfechtbaren Regeln der Ausgewogenheit zu erliegen.





