Grafik, 1990

Jürgen Klauke:
Aus der Werkgruppe >very de nada <

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Blatt aus Grafikmappe »Für Oskar Lafontaine«
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Beschreibung

Jürgen Klauke: Aus der Werkgruppe >very de nada <

Offsetlithographie auf Karton

Format: 84 x 59,4 cm

Auflage: 50 + X + 10 E.A. nummerierte und signierte Exemplare

Über Jürgen Klauke

Der deutsche Künstler Jürgen Klauke wurde am 6. September 1943 in Kliding geboren. Er gilt als Pionier der Body-Art, der inszenierten Fotografie und der Performancekunst in Europa. Seine Zeichnungen und großformatigen Grafiken bilden eine gleichwertige Säule seines Werks.

Klauke studierte Grafik an den Kölner Werkschulen. In seinen grafischen Blättern und Foto-Editionen setzt er sich radikal und sachlich mit Identität, Geschlechterrollen, Isolation und den Absurditäten der Existenz auseinander. Seine minimalistischen Zeichnungen mit feinen Linienstrukturen kreisen, ähnlich wie seine Foto-Tableaus, um den menschlichen Körper als Projektionsfläche gesellschaftlicher Zwänge. Er war Professor an der Kunsthochschule für Medien Köln.

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Über das Werkformat

Grafik

Großformatige Drucke auf hochwertigen Papieren und in besonderen Druckverfahren (z.B. Serigraphien, Lithographien, Fotoabzüge usw.). Von einigen Grafikmappen bieten wir auch Einzelblätter an. Genaueres entnehmen Sie bitte den Werkbeschreibungen beim einzelnen Produkt.

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Grafikmappe: Für Oskar Lafontaine

Die Idee zur Grafik und Plakatserie FÜR OSKAR Lafontaine entstand im Februar 1990. Ursprünglich war nur eine Ausstellung mit etwa zwanzig Arbeiten geplant. Da aber fast alle für dieses Projekt angesprochenen Künstlerinnen und Künstler spontan zusagten, sind es nun über drei Dutzend geworden. Auf diese Weise ist ein recht guter Überblick über die gegenwärtige Kunstszene zustande gekommen. Das auch deshalb, weil niemand der Versuchung erlegen ist, traditionelle Wahlplakate zu entwerfen, sondern jeder seiner Arbeitsweise treu geblieben ist. Wie leicht zu erkennen, wurde nicht versucht, nur einer bestimmten Richtung in der Kunst, sondern dem Prinzip Vielfalt zu folgen, ohne den anfechtbaren Regeln der Ausgewogenheit zu erliegen.

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