Grafik, 1990

Hella Santarossa:
ich schrie mir die Lungen wund

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Blatt aus Grafikmappe »Für Oskar Lafontaine«
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Beschreibung

Hella Santarossa: Ich schrie mir die Lungen wund (1990)

mehrfarbige Serigraphie auf Karton

Format: 84 x 59,4 cm

Auflage: 50 + X + 10 E.A. nummerierte und signierte Exemplare

Über Hella Santarossa

Die deutsche Malerin und Grafikerin Hella Santarossa wurde 1955 in Düsseldorf geboren. Sie ist bekannt für ihre großformatigen, expressiven Arbeiten und monumentalen Glasgestaltungen im urbanen Raum. Die Zeichnung und die Druckgrafik bilden eine wesentliche Säule ihres Œuvres.

Santarossa studierte an der Hochschule der Künste Berlin. Ihre grafischen Arbeiten zeichnen sich durch dynamische, gestische Linienstrukturen und kraftvolle Farbüberlagerungen aus. Sie überführt gegenständliche Bewegungsimpulse aus Tanz, Architektur und urbanem Alltag in abstrakte Bildgeometrien. Ihre Kompositionen bestechen durch visuelle Rhythmen auf der Fläche und verzichten auf illustrative Narrative.

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Über das Werkformat

Grafik

Großformatige Drucke auf hochwertigen Papieren und in besonderen Druckverfahren (z.B. Serigraphien, Lithographien, Fotoabzüge usw.). Von einigen Grafikmappen bieten wir auch Einzelblätter an. Genaueres entnehmen Sie bitte den Werkbeschreibungen beim einzelnen Produkt.

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Grafikmappe: Für Oskar Lafontaine

Die Idee zur Grafik und Plakatserie FÜR OSKAR Lafontaine entstand im Februar 1990. Ursprünglich war nur eine Ausstellung mit etwa zwanzig Arbeiten geplant. Da aber fast alle für dieses Projekt angesprochenen Künstlerinnen und Künstler spontan zusagten, sind es nun über drei Dutzend geworden. Auf diese Weise ist ein recht guter Überblick über die gegenwärtige Kunstszene zustande gekommen. Das auch deshalb, weil niemand der Versuchung erlegen ist, traditionelle Wahlplakate zu entwerfen, sondern jeder seiner Arbeitsweise treu geblieben ist. Wie leicht zu erkennen, wurde nicht versucht, nur einer bestimmten Richtung in der Kunst, sondern dem Prinzip Vielfalt zu folgen, ohne den anfechtbaren Regeln der Ausgewogenheit zu erliegen.

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