Beschreibung
Hans Haacke: Doppelkopf (1990)
mehrfarbige Serigraphie und Lack auf Karton
Format: 84 x 59,4 cm
Auflage: 50 + X + 10 E.A. nummerierte nicht signierte Exemplare
Über Hans Haacke
Der deutsche Konzeptkünstler Hans Haacke wurde am 12. August 1936 in Köln geboren. Er gilt weltweit als Pionier der Institutionellen Kritik und der politisch engagierten Konzeptkunst. Seine Grafiken, Plakate und Wandtafeln sind meist als nüchterne Dokumente konzipiert.
Haacke studierte an der Staatlichen Werkakademie in Kassel. In seinen Arbeiten legt er wirtschaftliche und politische Verflechtungen im Kunstbetrieb offen. Seine visuellen Darstellungen basieren oft auf soziologischen Diagrammen, Besitzverzeichnissen, Stammbäumen und nüchterner Typografie auf unbuntem Grund. Durch diese sachliche grafische Aufbereitung von Daten und Fakten entlarvt er die Scheinneutralität von Museen und Konzernen. Haacke lehrte jahrzehntelang als Professor an der Cooper Union in New York.
Über das Werkformat
Grafik
Großformatige Drucke auf hochwertigen Papieren und in besonderen Druckverfahren (z.B. Serigraphien, Lithographien, Fotoabzüge usw.). Von einigen Grafikmappen bieten wir auch Einzelblätter an. Genaueres entnehmen Sie bitte den Werkbeschreibungen beim einzelnen Produkt.
Grafikmappe: Für Oskar Lafontaine
Die Idee zur Grafik und Plakatserie FÜR OSKAR Lafontaine entstand im Februar 1990. Ursprünglich war nur eine Ausstellung mit etwa zwanzig Arbeiten geplant. Da aber fast alle für dieses Projekt angesprochenen Künstlerinnen und Künstler spontan zusagten, sind es nun über drei Dutzend geworden. Auf diese Weise ist ein recht guter Überblick über die gegenwärtige Kunstszene zustande gekommen. Das auch deshalb, weil niemand der Versuchung erlegen ist, traditionelle Wahlplakate zu entwerfen, sondern jeder seiner Arbeitsweise treu geblieben ist. Wie leicht zu erkennen, wurde nicht versucht, nur einer bestimmten Richtung in der Kunst, sondern dem Prinzip Vielfalt zu folgen, ohne den anfechtbaren Regeln der Ausgewogenheit zu erliegen.





