Grafik, 1990

Günter Grass:
Mit Oskar ins tote Holz gehen

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Blatt aus Grafikmappe »Für Oskar Lafontaine«
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Beschreibung

Günter Grass: Mit Oskar ins tote Holz gehen (1990)

Originallithographie auf Karton

Format: 84 x 59,4 cm

Auflage: 50 + X + 10 E.A. nummerierte und signierte Exemplare

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Über Günter Grass

Der deutsche Schriftsteller, Bildhauer und Grafiker Günter Grass wurde am 16. Oktober 1927 in Danzig-Langfuhr, Freie Stadt Danzig, als Günter Wilhelm Graß geboren und starb am 13. April 2015 in Lübeck. Neben seinem literarischen Werk, für das er 1999 den Nobelpreis erhielt, hinterließ er ein umfangreiches grafisches Schaffen.

Grass studierte Grafik und Bildhauerei in Düsseldorf und Berlin. Er schuf auch Illustrationen zu seinen literarischen Texten. Seine Grafiken, vor allem Radierungen und Lithografien, zeichnen sich durch einen plastischen, detailreichen Realismus aus. Häufig wiederkehrende Motive wie Butt, Unken oder Schnecken korrespondieren direkt mit seinen Romanfiguren. Für Grass bildeten das Schreiben und das manuelle Arbeiten auf der Druckplatte zwei gleichwertige Kanäle seiner künstlerischen Artikulation.

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Über das Werkformat

Grafik

Großformatige Drucke auf hochwertigen Papieren und in besonderen Druckverfahren (z.B. Serigraphien, Lithographien, Fotoabzüge usw.). Von einigen Grafikmappen bieten wir auch Einzelblätter an. Genaueres entnehmen Sie bitte den Werkbeschreibungen beim einzelnen Produkt.

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Grafikmappe: Für Oskar Lafontaine

Die Idee zur Grafik und Plakatserie FÜR OSKAR Lafontaine entstand im Februar 1990. Ursprünglich war nur eine Ausstellung mit etwa zwanzig Arbeiten geplant. Da aber fast alle für dieses Projekt angesprochenen Künstlerinnen und Künstler spontan zusagten, sind es nun über drei Dutzend geworden. Auf diese Weise ist ein recht guter Überblick über die gegenwärtige Kunstszene zustande gekommen. Das auch deshalb, weil niemand der Versuchung erlegen ist, traditionelle Wahlplakate zu entwerfen, sondern jeder seiner Arbeitsweise treu geblieben ist. Wie leicht zu erkennen, wurde nicht versucht, nur einer bestimmten Richtung in der Kunst, sondern dem Prinzip Vielfalt zu folgen, ohne den anfechtbaren Regeln der Ausgewogenheit zu erliegen.

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