Beschreibung
KLAUS STAECK Die Kunst findet nicht im Saale statt
Rowohlt-Verlag 1976
Text Dieter Adelmann
Broschur, 180 Seiten mit vielen Abbildungen
Signiert von Klaus staeck
Dieter Adelmann hat die Präsentation der Bilder mit einem Essay über „Das Konzept der Kunst in der politischen Plakatkunst“ und mit einer Serie von Kommentaren ausgestattet, die über Entstehung, Technik, Auflage, über politisches und künstlerisches Umfeld der einzelnen Bildobjekte Auskunft gibt.
Adelmann erläutert die künstlerische Arbeit Staecks im Zusammenhang mit den Grundlagen des Kunstbegriffs von Walter Benjamin, die der 1940 gestorbene Schriftsteller, Philosoph und Kunstkritiker in den Abhandlungen über „Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit“ und in der „Der Autor als Produzent“ dargelegt hatte.
Über Klaus Staeck
Unterwegs ins Sachen Kunst und Politik
L’Art pour l’Art – Kunst, die um sich selbst kreist, sich selbst genügt – war nie mein Thema. Kunst, die sich auf das Leben einlässt, Stellung bezieht, sich politisch einmischt, lebt allerdings gelegentlich gefährlich. Der Spagat zwischen Kunst und Politik führt meist über vermintes Gelände, und dabei gibt es keinen wie auch immer gearteten Versicherungsschutz. Nur das Vertrauen in die Richtigkeit und Notwendigkeit der eigenen Arbeit und das Bewusstsein, auch für andere etwas zu tun, die sich nicht zu Wort melden und zur Wehr setzen können, verschaffen eine gewisse Sicherheit. Dahinter verbirgt sich die kühne Erwartung, sich im Ernstfall auf die Solidarität anderer verlassen zu können, sollte es wirklich einmal hart auf hart kommen.
WeiterlesenEine umfasende Künstlerbiografie entnehmen Sie bitte der Website Klaus-Staeck.de.
Über das Werkformat
Buch
Diese Kategorie umfasst Monografien, Ausstellungskataloge, Textbände sowie spezialisierte Künstlerbücher, die das Schaffen einzelner Künstler oder thematische Gruppenausstellungen dokumentieren. Die Publikationen entstehen häufig in direkter Zusammenarbeit mit den Autoren und Künstlern. Sie bieten neben Werkabbildungen auch theoretische Texte, biografische Daten und historische Analysen. Damit dienen sie Kunstinteressierten, Sammlern und Institutionen als verlässliche Quelle zur Recherche, Archivierung und vertieften Auseinandersetzung mit zeitgenössischen Positionen.





