Wirtschaftswert - Economic Value, 1981

Joseph Beuys:
Das Wirtschaftswert-Prinzip

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Artikelnummer: W 22 Kategorie:

Beschreibung

Joseph Beuys: Das Wirtschaftswert-PRINZIP ( 1981 – 1984 )

3 Schachteln mit Bildpostkarten (34 Stück von der Installation Das Wirtschaftswert-PRINZIP im Museum Gent)

1 Tüte Früchtebrotschnitten, mit handschriftichem Zusatz im Pappkarton

Format: 19,5 x 27 x 6 cm

Auflage: 25 + V signiert und nummerierte Exemplare

und 20 nur signierte Exemplare mit unterschiedlichen Wirtschaftswerten

(SV-Nr. 393)

Über Joseph Beuys

* 12. Mai 1921 in Krefeld; † 23. Januar 1986 in Düsseldorf

Wir zitieren an dieser Stelle Wikipedia: Beuys setzte sich in seinem umfangreichen Werk mit Fragen des Humanismus, der Sozialphilosophie und Anthroposophie auseinander. Dies führte zu seiner spezifischen Definition eines „erweiterten Kunstbegriffs“ und zur Konzeption der Sozialen Plastik als Gesamtkunstwerk, indem er Ende der 1970er Jahre ein kreatives Mitgestalten an der Gesellschaft und in der Politik forderte. Er gilt weltweit als einer der bedeutendsten Aktionskünstler des 20. Jahrhunderts und ist laut Biograf Reinhard Ermen als „idealtypischer Gegenspieler“ zu Andy Warhol zu sehen.

Joseph Beuys und Klaus Staeck verband eine langjährige Zusammenarbeit, und die Edition Staeck war und ist fester Partner bei der Verbreitung der Kunst Beuys’, dessen Werke und Aktionen auch auf Vervielfältigung und Teilhabe ausgerichtet waren.

In der Edition bieten wir zahlreiche Artefakte wie z.B. die „Wirtschaftswerte“, die Teile von Kunstaktionen sind, die tatsächlich weiterhin stattfinden und andauern.

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Über das Werkformat

Wirtschaftswert - Economic Value

Der Werkkomplex der „Wirtschaftswerte“ wurde von Joseph Beuys ab Ende der 1970er-Jahre entwickelt. Es handelt sich dabei um einfache Alltagsgegenstände und verpackte Grundnahrungsmittel – vorwiegend aus der damaligen DDR –, die vom Künstler handschriftlich mit dem Zusatz „1 Wirtschaftswert“ versehen und signiert wurden. Konzeptionell hinterfragen die Wirtschaftswerte das westliche Verständnis von Konsum, Ökonomie und Warenwert. Sie verweisen direkt auf Beuys’ erweiterten Kunstbegriff („Kunst = Kapital“), laut dem menschliche Kreativität und nicht das Geld die eigentliche wertbildende Ressource einer Gesellschaft darstellt.

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