Beschreibung
A.R. Penck: Für Oskar (1990)
mehrfarbige Serigraphie auf Karton
Format: 84 x 59,4 cm
Auflage: 50 + X + 10 E.A. nummerierte und signierte Exemplare
Über A.R. Penck
Der deutsche Maler, Grafiker und Bildhauer A.R. Penck wurde am 5. Oktober 1939 in Dresden geboren und starb am 2. Mai 2017 in Zürich. Er erlangte internationale Bekanntheit durch seine archaische Zeichensprache. Die Druckgrafik nimmt einen zentralen Stellenwert in seinem Gesamtschaffen ein.
Penck bildete sich autodidaktisch weiter, nachdem ihm das Studium in der DDR verweigert wurde. Er entwickelte das „Standart“-System, eine grafische Sprache aus strichmännchenartigen Figuren und universellen Symbolen, die an Höhlenmalerei erinnern. In seinen zahlreichen Holzschnitten, Radierungen und Lithografien nutzte er starke Schwarz-Weiß-Kontraste, um gesellschaftliche und psychologische Strukturen sachlich zu analysieren. Seine Grafik zeichnet sich durch zeichenhafte Reduktion aus. Er war Professor an der Kunstakademie Düsseldorf.
Über das Werkformat
Grafik
Großformatige Drucke auf hochwertigen Papieren und in besonderen Druckverfahren (z.B. Serigraphien, Lithographien, Fotoabzüge usw.). Von einigen Grafikmappen bieten wir auch Einzelblätter an. Genaueres entnehmen Sie bitte den Werkbeschreibungen beim einzelnen Produkt.
Grafikmappe: Für Oskar Lafontaine
Die Idee zur Grafik und Plakatserie FÜR OSKAR Lafontaine entstand im Februar 1990. Ursprünglich war nur eine Ausstellung mit etwa zwanzig Arbeiten geplant. Da aber fast alle für dieses Projekt angesprochenen Künstlerinnen und Künstler spontan zusagten, sind es nun über drei Dutzend geworden. Auf diese Weise ist ein recht guter Überblick über die gegenwärtige Kunstszene zustande gekommen. Das auch deshalb, weil niemand der Versuchung erlegen ist, traditionelle Wahlplakate zu entwerfen, sondern jeder seiner Arbeitsweise treu geblieben ist. Wie leicht zu erkennen, wurde nicht versucht, nur einer bestimmten Richtung in der Kunst, sondern dem Prinzip Vielfalt zu folgen, ohne den anfechtbaren Regeln der Ausgewogenheit zu erliegen.





