Grafik, 1994

Wolfgang Petrovsky:
o. T.

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Artikelnummer: 012895 Kategorien:

Beschreibung

Wolfgang Petrovsky: o. T. (1994)

Mehrfarbige Offsetlithographie auf Karton

Format: 84,1 x 59,4 cm

Auflage: 35 + X nummerierte und signierte Exemplare

Über Wolfgang Petrovsky

Der deutsche Maler, Grafiker und Installationskünstler Wolfgang Petrovsky wurde am 4. Juni 1947 in Hainsberg (heute Freital) geboren. Sein Werk setzt sich intensiv mit deutscher Geschichte, politischer Erinnerungskultur und gesellschaftlichen Brüchen auseinander, wobei die Grafik das tragende Medium darstellt.

Petrovsky studierte an der Karl-Marx-Universität Leipzig. Seine grafischen Blätter, vor allem Materialdrucke, Collagen und Übermalungen, nutzen vorgefundenes dokumentarisches Material wie historische Fotografien, Briefe und Zeitungsausschnitte. Durch die grafische Schichtung und Verfremdung dieser historischen Zeugnisse legt er verborgene ideologische Mechanismen offen. Seine sachlich-kritischen Arbeiten bewegen sich im Grenzbereich zwischen Archivierung und bildnerischer Konstruktion. Er lebt in Freital.

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Über das Werkformat

Grafik

Großformatige Drucke auf hochwertigen Papieren und in besonderen Druckverfahren (z.B. Serigraphien, Lithographien, Fotoabzüge usw.). Von einigen Grafikmappen bieten wir auch Einzelblätter an. Genaueres entnehmen Sie bitte den Werkbeschreibungen beim einzelnen Produkt.

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Grafikmappe: Flagge zeigen

Achtunddreißig Künstlerinnen und Künstler zeigen Flagge für demokratisches Engagement, gegen Gewalt, Fremdenhass und Verdrängung keine Spur von Verdrossenheit, Rückzug oder gar Flucht. Sie mischen sich mit ihren Mitteln in die Auseinandersetzungen innerhalb der Gesellschaft ein.

Dieses Projekt ist ein künstlerischer Zwischenruf zur Verteidigung der Demokratie, die in Zeiten sozialer Umwälzungen, extrem hoher Arbeitslosigkeit und rechtsextremistischer Bedrohungen besonders gefährdet erscheint.

Es ist auch eine Mahnung an all jene, die in Zeiten knappen Geldes Kultur wieder zu einem Luxusgut machen wollen, auf das man in Krisenzeiten noch am leichtesten verzichten könne.

Das Projekt FLAGGE ZEIGEN will einen Beitrag leisten zur als dringend notwendig erkannten Veränderung in einer Zeit, die einer wachsenden Zahl von Menschen Angst macht, weil viele Formen äußerer Ordnung gefährdet erscheinen und für viele aus diesem Grund neben dem äußeren Frieden auch der innere in Gefahr gerät. Das Chaos ist das Arbeitsmaterial der Künstler. Sie sollten die geringste Angst davor haben und ansteckend wirken, wenn es darum geht, die kreativen Chancen zu erkennen und zu nutzen, die sich aus den zeitweilig unübersichtlichen Verhältnissen ergeben.

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