Grafik, 1994

Roland Topor:
ohne Titel

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Artikelnummer: 012892 Kategorien:

Beschreibung

Roland Topor: ohne Titel (1994)

Mehrfarbige Offsetlithographie auf Karton

Format: 84,1 x 59,4 cm

Auflage: 35 + X nummerierte und signierte Exemplare

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Über Roland Topor

Der französische Grafiker, Illustrator, Schriftsteller und Schauspieler Roland Topor wurde am 7. Januar 1938 in Paris geboren und starb dort am 16. April 1997. Er erlangte Weltruhm durch seine makabren Zeichnungen und seine Beiträge zur literarischen Avantgarde. Die zeichnerische Grafik war sein Kernmedium.

Topor studierte an der École des Beaux-Arts in Paris und war Mitbegründer der Künstlergruppe Panique. Seine grafischen Arbeiten, vor allem Tuschezeichnungen mit dichter Kreuzschraffur, zeigen absurde Deformationen des menschlichen Körpers. Diese präzisen visuellen Analysen beleuchten existenzielle Ängste und gesellschaftliche Konventionen in einem kühlen, schwarzen Humor.

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Über das Werkformat

Grafik

Großformatige Drucke auf hochwertigen Papieren und in besonderen Druckverfahren (z.B. Serigraphien, Lithographien, Fotoabzüge usw.). Von einigen Grafikmappen bieten wir auch Einzelblätter an. Genaueres entnehmen Sie bitte den Werkbeschreibungen beim einzelnen Produkt.

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Grafikmappe: Flagge zeigen

Achtunddreißig Künstlerinnen und Künstler zeigen Flagge für demokratisches Engagement, gegen Gewalt, Fremdenhass und Verdrängung keine Spur von Verdrossenheit, Rückzug oder gar Flucht. Sie mischen sich mit ihren Mitteln in die Auseinandersetzungen innerhalb der Gesellschaft ein.

Dieses Projekt ist ein künstlerischer Zwischenruf zur Verteidigung der Demokratie, die in Zeiten sozialer Umwälzungen, extrem hoher Arbeitslosigkeit und rechtsextremistischer Bedrohungen besonders gefährdet erscheint.

Es ist auch eine Mahnung an all jene, die in Zeiten knappen Geldes Kultur wieder zu einem Luxusgut machen wollen, auf das man in Krisenzeiten noch am leichtesten verzichten könne.

Das Projekt FLAGGE ZEIGEN will einen Beitrag leisten zur als dringend notwendig erkannten Veränderung in einer Zeit, die einer wachsenden Zahl von Menschen Angst macht, weil viele Formen äußerer Ordnung gefährdet erscheinen und für viele aus diesem Grund neben dem äußeren Frieden auch der innere in Gefahr gerät. Das Chaos ist das Arbeitsmaterial der Künstler. Sie sollten die geringste Angst davor haben und ansteckend wirken, wenn es darum geht, die kreativen Chancen zu erkennen und zu nutzen, die sich aus den zeitweilig unübersichtlichen Verhältnissen ergeben.

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