Beschreibung
Günter Uecker: Verletzungen (1994)
Serigraphie und Offset auf Plakatpapier – SIGNIERT
Format: 84 x 59,4 cm
Über Günther Uecker
Der deutsche Objektkünstler und Grafiker Günther Uecker wurde am 13. März 1930 in Wendorf geboren und starb am 10. Juni 2025 in Düsseldorf. Er erlangte Weltruhm als Mitglied der Gruppe ZERO. Neben seinen reliefartigen Nagelbildern bildet die Druckgrafik ein eigenständiges Medium zur Erforschung von Licht, Struktur und Bewegung.
Uecker studierte in Wismar, Berlin-Weißensee und an der Kunstakademie Düsseldorf, wo er später als Professor lehrte. In seinen grafischen Arbeiten, vor allem Prägedrucken, Holzschnitten und Lithografien, überträgt er das Prinzip der Reihung und Rotation auf das Papier. Die dichten, seriellen Strukturen erzeugen optische Schwingungen und Schattenwirkungen. Seine Grafiken zeichnen sich durch mathematische Strenge und materielle Reinheit aus.
Über das Werkformat
Grafik
Großformatige Drucke auf hochwertigen Papieren und in besonderen Druckverfahren (z.B. Serigraphien, Lithographien, Fotoabzüge usw.). Von einigen Grafikmappen bieten wir auch Einzelblätter an. Genaueres entnehmen Sie bitte den Werkbeschreibungen beim einzelnen Produkt.
Grafikmappe: Flagge zeigen
Achtunddreißig Künstlerinnen und Künstler zeigen Flagge für demokratisches Engagement, gegen Gewalt, Fremdenhass und Verdrängung keine Spur von Verdrossenheit, Rückzug oder gar Flucht. Sie mischen sich mit ihren Mitteln in die Auseinandersetzungen innerhalb der Gesellschaft ein.
Dieses Projekt ist ein künstlerischer Zwischenruf zur Verteidigung der Demokratie, die in Zeiten sozialer Umwälzungen, extrem hoher Arbeitslosigkeit und rechtsextremistischer Bedrohungen besonders gefährdet erscheint.
Es ist auch eine Mahnung an all jene, die in Zeiten knappen Geldes Kultur wieder zu einem Luxusgut machen wollen, auf das man in Krisenzeiten noch am leichtesten verzichten könne.
Das Projekt FLAGGE ZEIGEN will einen Beitrag leisten zur als dringend notwendig erkannten Veränderung in einer Zeit, die einer wachsenden Zahl von Menschen Angst macht, weil viele Formen äußerer Ordnung gefährdet erscheinen und für viele aus diesem Grund neben dem äußeren Frieden auch der innere in Gefahr gerät. Das Chaos ist das Arbeitsmaterial der Künstler. Sie sollten die geringste Angst davor haben und ansteckend wirken, wenn es darum geht, die kreativen Chancen zu erkennen und zu nutzen, die sich aus den zeitweilig unübersichtlichen Verhältnissen ergeben.





