Beschreibung
Postkarte, DIN-A6, 14.8 x 10.5 cm
Über Michael Morgner
Der deutsche Maler und Grafiker Michael Morgner wurde 1942 in Chemnitz geboren. Er gilt als wichtiger Vertreter der unangepassten Kunstszene in der DDR und war Mitbegründer der Produzentengalerie Clara Mosch. Die experimentelle Druckgrafik bildet das Zentrum seines Werks.
Morgner studierte an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig. Er entwickelte eine eigenständige grafische Sprache, bei der er traditionelle Techniken wie die Radierung durch Prägedruck, Lavage und Asphaltierung erweiterte. Seine Arbeiten kreisen seriell um existenzielle Themen wie Tod, Auferstehung und das menschliche Leiden, oft dargestellt durch die wiederkehrende Chiffre des „Ecce Homo“. Seine Grafiken bestechen durch ihre archaische Struktur und materielle Dichte auf dem Papier.
Über das Werkformat
Kunstpostkarte
Die Kunstpostkarte ist eine Postkarte, die ein künstlerisches Motiv, eine Grafik oder ein visuelles Konzept transportiert. Im Gegensatz zur klassischen Grußkarte steht hier der Entwurf einer Künstlerin oder eines Künstlers im Vordergrund. Als gedrucktes Multiple ermöglicht sie es, zeitgenössische Kunstwerke im Kleinformat zu dokumentieren und zu sammeln. Sie dient sowohl als kostengünstiges Sammlerobjekt als auch als Medium zur Verbreitung künstlerischer Ideen außerhalb des traditionellen Galeriekontextes.
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Postkarte
Die Postkarte ist das historische Basismedium der Edition Staeck. Als standardisiertes, kleinformatiges Druckerzeugnis dient sie der Verbreitung von Texten, Slogans, Satiren und visuellen Entwürfen in hoher Stückzahl. Sie zeichnet sich durch ihre einfache Handhabung und ihre Zugänglichkeit aus. Die Motive reflektieren häufig gesellschaftspolitische Debatten und künstlerische Interventionen. Im Sortiment fungiert sie als etabliertes Sammelmedium, das Kunst und Information miteinander verbindet.





