Der deutsche Künstler Klaus Mettig wurde am 16. Juni 1950 in Brandenburg an der Havel geboren. Er arbeitet in den Bereichen Fotografie, Film und Großgrafik. Sein Werk setzt sich intensiv mit politischer Ikonografie, urbanen Räumen und medialer Wahrnehmung auseinander.
Mettig studierte an der Kunstakademie Düsseldorf bei Gerhard Richter. Seit den 1970er-Jahren setzt er sich mit der visuellen Struktur von Nachrichtenbildern auseinander. Seine grafischen Arbeiten basieren auf eigenen oder vorgefundenen Fotografien, die er durch extreme Vergrößerungen, Rasterungen und ungewöhnliche Ausschnitte in monumentale Bildtafeln überführt. Diese sachlich strukturierten Großgrafiken legen die visuelle Rhetorik von Macht und Protest in globalen Konflikten offen. Er nahm 1987 an der documenta 8 teil.




