Der deutsche Konzept- und Medienkünstler Jochen Gerz wurde am 4. April 1940 in Berlin geboren. Er wurde international durch seine radikalen Antimonumente und partizipativen Projekte bekannt. Das gedruckte Wort und das visuelle Layout bilden ein zentrales Fundament seiner Grafik- und Textarbeiten.
Gerz studierte Literaturwissenschaft und Sinologie in Köln, Basel und Nizza. Seit den späten 1960er-Jahren verbindet er in seinen Foto/Texte-Arbeiten fotografische Sequenzen mit nüchternen, oft widersprüchlichen Textzeilen. Diese grafisch wie Dokumente gestalteten Blätter hinterfragen die Wahrheit von Medien und Erinnerung. Seine ephemeren Plakataktionen im öffentlichen Raum fordern die aktive Beteiligung des Betrachters heraus. Gerz lebte jahrzehntelang in Paris.





