Der israelische Bildhauer und Installationskünstler Dani Karavan wurde am 7. Dezember 1930 in Tel Aviv geboren und starb am 29. Mai 2021 ebenda. Er erlangte Weltruhm durch seine monumentalen, begehbaren Umwelt-Skulpturen aus Beton, Wasser und Licht. Seine Konstruktionsgrafiken bildeten die planerische Basis.
Karavan studierte in Tel Aviv, Jerusalem und Florenz. Seine grafischen Arbeiten, bestehend aus präzisen technischen Zeichnungen, Lithografien und Siebdrucken, dokumentieren das räumliche Verhältnis von Natur, Architektur und Mensch. Die Entwürfe basieren auf klaren geometrischen Linien und mathematischen Proportionen, die seine plastischen Gedenkstätten und Friedensmonumente im Außenraum vorbereiteten. Er nahm an der documenta und der Biennale von Venedig teil.


