Beschreibung
Sigmar Polke: Chinatown
Postkarte, DIN-A6, 14.8 x 10.5 cm
Über Sigmar Polke
Der deutsche Maler und Fotograf Sigmar Polke wurde am 13. Februar 1941 in Oels, Niederschlesien geboren und starb am 10. Juni 2010 in Köln. Er war 1963 Mitbegründer des Kapitalistischen Realismus. Seine experimentelle Druckgrafik war prägend für die Dekonstruktion medialer Bildwelten.
Polke studierte an der Kunstakademie Düsseldorf bei Karl Otto Götz. Er machte das „Rasterbild“ zu seinem grafischen Markenzeichen, indem er Zeitungsfotos stark vergrößerte und die gedruckten Bildpunkte von Hand nachmalte oder im Siebdruck vervielfältigte. In seinen Editionen experimentierte er mit chemischen Substanzen, Fotokopien und dem Übereinanderdrucken verschiedener Motive. Seine Grafik analysierte sachlich die Sehgewohnheiten der Konsumgesellschaft. Er nahm mehrfach an der documenta teil.
Über das Werkformat
Kunstpostkarte
Die Kunstpostkarte ist eine Postkarte, die ein künstlerisches Motiv, eine Grafik oder ein visuelles Konzept transportiert. Im Gegensatz zur klassischen Grußkarte steht hier der Entwurf einer Künstlerin oder eines Künstlers im Vordergrund. Als gedrucktes Multiple ermöglicht sie es, zeitgenössische Kunstwerke im Kleinformat zu dokumentieren und zu sammeln. Sie dient sowohl als kostengünstiges Sammlerobjekt als auch als Medium zur Verbreitung künstlerischer Ideen außerhalb des traditionellen Galeriekontextes.
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Grafik
Großformatige Drucke auf hochwertigen Papieren und in besonderen Druckverfahren (z.B. Serigraphien, Lithographien, Fotoabzüge usw.). Von einigen Grafikmappen bieten wir auch Einzelblätter an. Genaueres entnehmen Sie bitte den Werkbeschreibungen beim einzelnen Produkt.
Postkarte
Die Postkarte ist das historische Basismedium der Edition Staeck. Als standardisiertes, kleinformatiges Druckerzeugnis dient sie der Verbreitung von Texten, Slogans, Satiren und visuellen Entwürfen in hoher Stückzahl. Sie zeichnet sich durch ihre einfache Handhabung und ihre Zugänglichkeit aus. Die Motive reflektieren häufig gesellschaftspolitische Debatten und künstlerische Interventionen. Im Sortiment fungiert sie als etabliertes Sammelmedium, das Kunst und Information miteinander verbindet.





